Spielbericht 5. Mannschaft 4. Runde der BMM 2025/ 26
Heute war es endlich soweit: Die 4. Runde der BMM stand an, und auch die 5. Mannschaft musste diesmal richtig zuschlagen, denn viel hing am Ausgang dieser Runde. Im Aufeinandertreffen der beiden bisher punktlosen Teams der Staffel.
Um 7:50 Uhr nahmen wir den Zug Richtung Gesundbrunnen. Am Bahnhof traf ich auf Werald und Heinz W.. Kurz darauf kam unser Zug, in dem bereits Peter A. wartete. Wolfgang stieg in Blankenburg zu, Heinz B. in Karow. Wir stiegen in Gesundbrunnen um und waren nach 10–15 Minuten am Veranstaltungsort. Natürlich viel zu früh.
Saleh und Dieter B. trafen wenige Augenblicke später ein, und wir halfen beim Aufbau der Bretter. Jeder setzte sich an sein Brett; schon bald begann die Runde.
Mein Gegner eröffnete mit e4. Einige Züge später konnte ich einen Bauern gewinnen. Nachdem ich einen Dreifachangriff auf Turm, Bauer und Läufer startete und mein Gegner den Läufer nicht richtig verteidigte, war mein Spiel schnell vorbei. Ich tauschte Figuren, ging ins Endspiel, und mein Gegner gab auf, weil er merkte, dass ich ihn nicht Patt setzen würde.
Heinz W. an Brett 7 neben mir hatte früh eine Figur mehr, und so sah es zunächst auch bei ihm gut aus. Bei Heinz W ging es ebenfalls gut weiter: ständige Mattdrohungen und Damentauschangebote führten schließlich dazu, dass der Gegner den Damentausch annahm. Zwei Läufer mehr im Endspiel waren kaum mehr zu stoppen, doch auch hier versuchte der Gegner, sich Patt setzen zu lassen. Heinz erkannte das und so gab sein Gegner auf.
Weralds Partie endete ebenfalls rasch, sodass wir bald 3–0 führten.
Als ich zu Peter rüberblickte, hatte der zwischendurch einen Bauern verloren, und er wurde gerade durch den gegnerischen Turm Matt gesetzt. Die Bauern nahmen dem König Felder weg, und der Turm war durch einen weiteren Bauern auf der 6. Reihe gedeckt. Stand 3–1.
Ich ging zu Salehs Brett.Ddie Stellung blieb gefährlich, konnte jedoch gerade noch gehalten werden. Ein kleiner Schnitzer machte das Matt unvermeidlich, auch wenn sein Gegner den Fehler zunächst nicht sah. 3–2
Dieter hatte es ebenfalls schwer: Sein Gegner gewann einen Turm, Dieter stand zwei Läufern gegen Turm und Springer, und der Bauernlauf zur Umwandlung musste aufgehalten werden. Dadurch verlor Dieter zwei Läufer hintereinander, und plötzlich stand es 3–3.
Nur noch Heinz und Wolfgang spielten.
Heinz hatte zwischendurch eine sehr gute Position. Ein Remis war nahezu sicher. Auch bei Wolfgang sah es so aus. Wir wollten jedoch den Sieg. Heinz erreichte Remis durch Vereinbarung.
Alle Augen waren auf Wolfgang gerichtet: Plötzlich hatte er dank eines Wunders einen Läufer mehr. Bauern und Läufer gegen mehrere Bauern. Sein Gegenüber kämpfte verzweifelt, gab aber nach einigen Zügen auf. So gewann unser Team 4,5–3,5. Wieder hing alles an Wolfgang, der den entscheidenden Punkt machte.
Wir gaben die rote Laterne ab und machten uns auf den Rückweg, wobei wir die Partien noch einmal durchgingen.